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ORIENTAL STRINGS 2018/19

Photos by Andreas Schlottmann

Wenn man „Oriental Strings” bei Google eingibt, wird man von der populären App “Oriental Strings for iPad, iPhone und ähnliche Geräte” nahezu überschwemmt. Es handelt sich dabei um eine virtuelle Soundmodul-App für Keyboarder und Musiker, die einfach den “fernöstlichen Sound” in ihre Musik einarbeiten wollen.

Soniq’s  Projekt Oriental Strings im November 2018 ist jedoch keine App und es ist alles andere als virtuell: Es war real, akustisch und wirklich gespielte Musik. Zwei Virtuosen, einer davon aus dem Iran Kioomars Musayyebi (Santur), der andere aus Indien, Hindol Deb (Sitar) werden musikalisch auf das Musikerkollektiv Soniq treffen: Christina Fuchs (Saxophone, Klarinetten), Jarry Singla (Piano, Harmonium) und Ramesh Shotham (Percussion).

Eine Herausforderung, der sich diese Musiker gemeinsam gestellt haben, ist es, eine Brücke zwischen den verschiedenen musikalischen Welten zu bauen: einerseits die temperierte Stimmung des Pianos, konzipiert für westliche Harmonik; andererseits die Vierteltönigkeit der Santur und die Mikrotonalität der Sitar, beide originär für modale Musik angelegt. Saxophone und Klarinetten können sich beiden Genres in ihrer Spieltechnik anpassen, die Percussion legt in beiden das rhythmische Fundament.

Mit Oriental Strings verfolgte Soniq einmal mehr das visionäre Ziel, Elemente aus den unterschiedlichsten Kulturen so innovativ zusammenzuführen, dass eine hochaktuelle, authentische Musik entsteht. Die Künstlerinnen und Künstler der SONIQ Reihe begeben sich auf eine musikalische Schatzsuche, öffnen Klangräume, wagen Risiken und erweitern Horizonte.

Beteiligte Künstler:innen:

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Projektförderung durch:

Ramesh Shotham Birthday Celebration – Launch Party 2018

Ramesh Shotham Birthday Celebration – Launch Party 2018

Projekt mit den Gastkünstlern

  • Madras Special mit Johannes Lemke, Sebastian Müller, Reza Askari, Ramesh Shotham
  • Soniq Trio mit Christina Fuchs, Jarry Singla, Ramesh Shotham
  • Shatabdi Jarry Singla, Johannes Lemke
  • Duo Hanschel / Shotham
  • Keshavara

Photos by Gerhard Richter

Ramesh Shotham ist eine der inspirierendsten Persönlichkeiten für die Kölner Musikwelt. Der aus dem südindischen Chennai (Madras) stammende Perkussionist hat die Domstadt zu seiner Wahlheimat gemacht und bereichert die hiesige Szene seit über 30 Jahren, u.a. durch legendäre Kooperationen mit Musikern wie Charlie Mariano, Rabih Abou Khalil, Carla Bley, Steve Swallow, Steve Coleman, Jasper van’t Hof, Sigi Schwab und der WDR Bigband mit dem Karnataka College of Percussion oder Wolfgang Niedecken.

2018 ist Ramesh dafür nicht nur mit dem WDR Jazzpreis geehrt worden, sondern hat auch seinen 70. Geburtstag gefeiert – und zwar auf der Bühne des Stadtgartens. Er stand mit einer Vielzahl fantastischer Formationen auf der Bühne, angefangen von Rameshs brandaktueller Formation „Madras Special – New Generation“ über spezielle „Birthday Acts“ mit herausragenden Künstlern der Kölner Szene bis hin zum neuen Trio „Keshavara“ von Timid-Tiger-Sänger Keshav, das sich zwischen relaxter Elektronik und latenter Tanzbarkeit bewegt.

Präsentiert wurde der Abend von dem Musikerkollektiv Soniq, das mit diesem Special Act eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Stadtgarten initiiert. Mit seiner im kommenden September startenden Konzertreihe im Kölner Stadtgarten verfolgt Soniq das visionäre Ziel, Elemente aus den unterschiedlichsten Kulturen so innovativ zusammenzuführen, dass eine hochaktuelle, authentische Musik entsteht. Die Künstler:innen der Soniq Reihe werden sich auf eine musikalische Schatzsuche begeben, Klangräume öffnen, Risiken wagen, Horizonte erweitern.

South America – Make Dialogue Great Again 2018

Pressestimmen:

„… ein Konzert, in dem nordargentinische Zamba oder treibende Rhythmen aus Peru wie selbstverständlich mit der Sensibilität und Experimentierfreude des Jazz harmonieren.“

Neue Westfälische

„Projekte wie SONIQ zeigen, dass ein sich gegenseitig befruchtender Austausch möglich ist. Vielleicht ist genau dieser Prozess das, was im Rückblick einmal die zeitgenössische Musik des frühen 21. Jahrhunderts kennzeichnen wird – spannend.“

Neue Westfälische

Das Projekt „South America – Make Dialogue Great Again “ widmete sich dem Dialog mit lateinamerikanischen Musiker:innen. Dabei trafen die vielfältigen Formen wie Chacarera, Zamba oder Cueca und Rhythmen wie Candombe oder Lando auf europäische Polyphonie und die klangliche Sensibilität des europäischen Jazz.

Mit dem in Buenos Aires lebenden Gitarristen und Komponisten Demián Ornstein war ein Musiker zu Gast, der tief verwurzelt ist in der Folklore seines Landes, dabei jedoch stetig seinen Horizont in den unterschiedlichen Jazzstilistiken und im Tango erweitert.

Die in Köln aufgewachsene, preisgekrönte Sängerin Sabeth Perez hat ebenfalls argentinische Wurzeln und macht in jungen Jahren bereits durch Kooperationen mit der HR Bigband, der WDR Bigband und dem EOS Kammerorchester auf sich aufmerksam. Schließlich lud Soniq die fantastische, aus der reichen afro-peruanischen Musiktradition kommende Perkussionistin und Bassistin Laura Robles ein, die seit 2012 in Berlin lebt und in ihrer Heimat Peru als eine der wichtigsten Cajón-Spielerinnen gilt.

Beteiligte Künstler:innen:

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Projektförderung durch:

EURASIAN ENCOUNTERS 2016

Das Soniq Kollektiv sucht nach Schnittstellen zwischen den Musikkulturen, um sowohl für sich selbst als auch für die ZuhörerInnen inspirierende Klangräume zu erschaffen. Die in NRW beheimateten Künstler treffen bei der Premiere auf den in Mumbai lebenden Sänger ­Sanjeev Chimmalgi und auf den polnischen Bassisten Maciej Garbowski.

Eine Begegnung klassischer nordindischer Ragas mit den subtilen Klangsprachen des europäischen Jazz, ein musikalischer Brückenbau zwischen osteuropäischer Moderne und dem Feuerwerk südindischer Rhythmik. Eine Osmose auf kultureller und gesellschaftlicher Ebene und ganz sicher ein Fest für die Ohren!

Beteiligte Künstler:innen:

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Projektförderung durch: